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 Ifyana - Violent Cuteness

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BeitragThema: Ifyana - Violent Cuteness   Mo Aug 17, 2015 10:37 pm

Ifyana
Username;.. Ifyana

Name;.. Ifyana [Iwi-jana] oft auch "Ify" genannt

Alter;.. 8 1/2 Monde

Geschlecht;.. Kätzin

Clan;.. Streunerin, ehemals EisClan

Rang;.. Streunerin, wäre Schülerin
To be cute on the outside don't means to be cute on the inside
Familie und Bekannte

Mutter;.. Eiskristall - EisClan/Streunerin - Tot
Vater;.. Aschesplitter - EchoClan - Lebendig - Karton
Tante;.. Schneekristall - EisClan/Streunerin - Tot - Schwester von Eiskristall
Brüder;.. Rijan - Streuner - Lebendig - Gesucht
Evin - Streuner - Lebendig - Gesucht
Schwestern;.. / / /
Halbbrüder;.. Primelpfote - RankenClan - Lebendig - Echokralle
Eispfote - RankenClan - Lebendig - Eiskralle
Yakashi - Streuner - Lebendig - Luftjunges
Halbschwestern;.. Seelenpfote - EchoClan - Lebendig - Leopardenfleck
Elua - Streunerin - Lebendig - Elua
Sturmpfote - EisClan - Unbekannt/Lebendig - Wasserlicht

Gefährte/in;.. Kein Interesse
Junge;.. Kein Interesse

Mentor von;.. Niemand
Schüler von;.. Eiskristall - Tot

Aussehen

Fellfarbe/-länge;.. weiß, seidig, dicht, kurz, wasserabweisend, oft zerzaust
Musterung;.. Beine, Gesicht & Schweif: beige bis dunkelbraun gestreift
Augenfarbe;.. große, hellblaue Augen, kleine Pupillen
Statur;.. unterdurchschnittlich klein, schlank, muskulös, kleine Pfoten, große Ohren
Besondere Merkmale;.. lange, scharfe, überdurchschnittlich stabile Zähne & Krallen, sehr weiche Pfotenballen, hohe Lichtempfindlichkeit

Allgemeines Aussehen;..
Ifyana ist eine in vielerlei Hinsicht auffällige und dann doch wieder unauffällige Kätzin. Ihr Körper ist unterdurchschnittlich klein und von sehr schlanker Statur, was sie sehr leicht macht und das obwohl sie deutlich muskulös ist und sich mit ihren antrainiert geschmeidigen Bewegungen sicherlich nicht zu verstecken braucht. Allerdings ist ihr geringes Gewicht ein deutlicher Nachteil im Kampf mit Gegnern, die häufig größer und viel schwerer sind als sie. Dafür kann sie sich nahezu lautlos bewegen. Ganz untypisch für den Eis- und EchoClan, von denen sie abstammt, hat sie relativ kurze Beine, jedenfalls im direkten Vergleich. Damit einhergehend hat sie zierliche, kleine Pfötchen, die sich perfekt eignen, um auf Ästen zu laufen, dies und ihre geringe Körpergröße, die ihr sonst mehr Nach- als Vorteil ist, sind der Grund dafür,dass sie sich häufig auf Bäumen bewegt. Nicht nur zum Jagen, auch um ihre Umgebung um Blick zu halten und Gegner anzugreifen, nutzt sie diese erhöhte Aussicht. Es war eine Idee ihrer Mutter, um ihre sonst eher gefährdete Tochter zu stärken. Ihre unglaubliche Balance, die sie ihrem langen, schlanken Schweif verdankt, ist dabei sicherlich keine Behinderung, sondern eher eine Bereicherung ihrer Fähigkeit. Dabei behilflich, auch an Bäumen hinaufzukommen, deren Äste erst viel zu weit oben beginnen, sind ihr ihre erstaunlich langen un scharfen Krallen, die ihr nicht nur dazu dienen sich festzuhalten, sondern auch ausgezeichnet sind, um jemanden oder etwas zu verletzen. Obwohl sie sich viel lieber noch auf ihre langen Eckzähne verlässt, besonders da nicht nur diese, sondern allgemein all ihre Zähne ungewöhnlich scharf sind. Ein Gendefekt, der diese auch so sehr härtet, dass sie kaum Gefahr läuft sich je Krallen oder Zähne ab- beziehungsweise auszubrechen.
Abgesehen von ihrer Fähigkeit zu Klettern unterscheidet sie sich aber auch noch anders stark von ihrer Abstammung, beispielsweise dadurch, dass sie nicht gut springen kann. Dadurch muss sie nahe an ihre Gegner heranlaufen, bevor sie diese angreifen kann - außer sie hat das Glück sich einfach von einem Ast aus auf sie stürzen zu können, was aber wirklich eine Sache des Terrains ist, an die sie mit viel Glück herangehen muss. Andererseits vereint sie aber auch die besten Eigenschaften des Eis- und EchoClans in sich, ihrer eigenen Meinung nach. Vom EisClan wäre da das wasserabweisende Fell, das sie zu einer ausgezeichneten Schwimmerin macht. Hinzu kommt ein unabstreitbares Merkmal, das ihre Abstammung vom EchoClan belegt. Unterstützt durch ihre schlanken, aber muskulösen Körperbau ist sie überaus schnell und wendig, was es ihr leicht macht, Beute zu verfolgen, wenn sie sich denn mal dazu durchringt, sich zu bewegen. Sie ist sogar schneller als ihre Halbschwester Elua, jedenfalls behauptet sie das steif und fest, auch wenn das noch nie überprüft wurde. Nicht, dass sich die beiden überhaupt unterhalten könnten, ohne dass es Mord und Todschlag gibt. Leider muss sie auch sehr aufpassen, wo sie hintritt, da sie - ganz untypisch für die Wildkatzen - sehr weiche Pfotenballen hat und darum oft verletzt ist. Würde sie sich dazu herablassen, mit jemandem zu diskutieren, wäre das wohl ihre Ausrede, um ihre Bewegungslegasthenie zu begründen. Ein weiteres dem EchoClan zuzuordnendes Merkmal, sind ihre feinen Ohren, die auch - im Vergleich zu ihrem sonst sehr schmalen Gesicht - recht groß erscheinen. Für gewöhnlich sind sie entspannt nach vorn gedreht, werden aber auch gern mal entnervt nach hinten gedreht, wirklich flach angelegt sieht man sie eher selten, da nichts diese Kätzin so schnell aus der Ruhe bringt.
Besagtes zierliches Gesicht verfügt auch über recht lange Schnurrhaare, die es Ifyana ermöglichen, sich auch in einer Dunkelheit zurechtzufinden, in der gewöhnliche Katzenaugen versagen. Diese sind bei ihr groß, rund und in einem strahlenden, hellblauen Ton gehalten. Diese Farbe kann in den unterschiedlichsten Schattierungen erscheinen, je nach Laune, meistens tragen sie aber einen ziemlich gelangweilten Ausdruck zur Schau oder sind zum schlafen, wahlweise auch zum dösen, geschlossen. Hat sie die Augen aber geöffnet erkennt man, dass ihre Pupillen sehr schmal oder auch klein sind, was daran liegt, dass sie wahnsinnig empfindlich auf Licht reagiert, ein weiterer Gendefekt, der sozusagen als Ausgleich für ihre stabilen, zuverlässigen Waffen betrachtet werden kann. Allgemein weist das Gesicht der durchaus hübschen Kätzin eine beige bis braune tigerartige Musterung auf. Von den Augenwinkeln ziehen sich hierbei jeweils ein dunkelbrauner Strich an der Nase entlang. Wie bei ihrer Halbschwester wird die Nase selbst von einem schmalen, schwarzen Strich nachgezogen, was die Konturen betont. Ähnlich dunkel sind auch ihre Ohren, die zu den Spitzen hin fast schwarz werden. Ansonsten auffällig sind noch die zwei dunkelbraunen Streifen an ihrem Schweif, wobei der oberste Teil des Schwanzes plus Schwanzspitze noch einmal etwas dunkler sind, was oft schon schwarz wirkt, auch wenn es das nicht ist. Dass dieses dunkle braun so nahe an den Extremzustand von Schwarz kommt liegt an dem hohen Kontrast zur ansonsten auffälligen hellen Fellfarbe.
Denn das kurze, aber dichte Fell der Kätzin wird, typisch für den EisClan, von einer weißen Farbe dominiert. Kaum merklich hebt sich davon ein hellbraunes, mehr schon beiges, Tigermuster an ihren Beinen ab, das aber beinahe in der reinen Farbe von Schnee verschwindet. Der Pelz des Clanmischlings ist allgemein von einer glatten, seidigen Struktur, obwohl man anmerken muss, dass ihr Fell oft ziemlich zerzaust absteht. Was sich wohl darin begründen lässt, dass sie - im Gegensatz zu Elua - nicht viel auf allzu häufige Fellpflege gibt. Sie betrachtet es als unnötige Zeit- und Energieverschwendung. Ebenfalls im Gegensatz zu ihrer Halbschwester steht, dass Ifyanas Fell sehr eindeutig auf den EisClan hindeutet und es ihr schwer macht sich zu verstecken, während Elua mehr nach EchoClan aussieht, mit ihrem braunen Pelz. Alles in allem sind die Beiden äußerlich wie Tag und Nacht.


Charakter

Charakter;..
Charakterlich lässt sich Ifyana weder dem EisClan, noch dem EchoClan wirklich zuordnen. Sie besitzt kaum einen oder gar keinen der typischen Charakterzüge. Weder kann man sie, als besonders ehrgeizige Kätzin bezeichnen, was die Verteidigung ihres Reviers angeht - tatsächlich liegt ihr an Grenzen nicht sonderlich viel - noch kann man behaupten, sie wäre eine sonderlich hilfsbereite Seele. Eigentlich ist sie allgemein nicht sonderlich ehrgeizig, es passiert selten, dass sie sich etwas in den Kopf setzt und das auch mit gänzlicher Hingabe verfolgt. Sie lebt eher halbherzig, kämpft halbherzig und liebt auch halbherzig. Das alles liegt nur daran, dass sie durch ihren scharfen Verstand und ihre Aufmerksamkeit nicht nur sehr schnell lernt, sondern auch vieles auf Anhieb ausreichend gut schaffte. Sie strebt nicht nach Perfektion - wenn sie mit ihren Talenten überleben kann, genügt das vollkommen, es muss nicht jedes Detail ausgereift sein, es sei denn, dies hilft, Fehler zu vermeiden, die ihr mehr Arbeit einbringen könnten, als unbedingt nötig ist. Womit wir eine von Ifyana's wichtigsten Eigenschaften genannt hätten: Sie tut niemals - wirklich niemals - mehr, als unbedingt nötig ist. In dieser Hinsicht könnte man sie fast als ein bisschen faul bezeichnen, eigentlich ist sie aber einfach nur desinteressiert an allem und jedem und schnell gelangweilt. Will man es in ihrer Nähe aushalten, muss man interessant für sie sein und das ist man nicht mehr, sobald sie eine Katze einschätzen und deren nächste Züge vorhersehen kann. Der weißen Kätzin selbst liegt nichts an Geselligkeit, sie ist ihren Mitkatzen gegenüber genauso gleichgültig, wie sie es auch Autorität gegenüber ist. Dabei ist es nicht einmal so, dass sie sich immer gegen jede Autorität - wenn es in ihrem Leben denn mal welche gibt - auflehnt, es ist eher so, dass sie nicht einmal versucht sich durchzusetzen. Was nicht bedeutet, dass sie es nicht könnte, wenn sie wollte, sie hat es bisher nur noch nie versucht. Das wiederrum deutet schon auf eine weitere Eigenschaft der jungen Streunerin hin: Sie ist eher zurückhaltend. Das bedeutet nicht, dass sie schüchtern ist, sie ist einfach eher still und bleibt für sich. Von sich aus sucht sie eigentlich nur zu Rijan Kontakt.
Allerdings sollte man die Kleine nicht unterschätzen, nur weil sie nicht sprich - sie könnte auch einfach nur zu arrogant und überheblich sein, sich soweit herabzulassen, mit dir zu sprechen. Tatsächlich betrachtet sie ClanKatzen und ihre Halbgeschwister als minderwertige Lebewesen und auch andere Streuner müssen sich ihr gegenüber erst behaupten, damit sie ihnen über längere Zeit ihre ehrliche Aufmerksamkeit schenkt. Man könnte das ganze andererseits auch darauf schieben, dass Ifyana oft schläfrig ist und viel lieber den ganzen Tag vor sich hin döst, als sich anstrengenden Diskussionen zu widmen. Leider ist sie auch viel zu selbstsicher - daher rührt vermutlich ihre Arroganz. Sie ist sogar so sehr von sich überzeugt, dass sie dazu neigt ihre Gegner zu unterschätzen und das nicht nur einmal, nein, sie unterschätzt ein und denselben Gegner immer und immer wieder. Dabei ist sie im Kampf eher defensiv veranlagt und greift, auch auf Grund der Anstrengung, nicht von sich aus an. Aber sie ist nicht mitleidlos. Sie würde niemals kaltblütig töten. Dennoch sollte man sie sich nicht zum Feind machen, denn Ifyana rühmt sich eines sehr, sehr nachtragenden Charakterzugs. Vergeben fällt ihr schwer und vergessen noch viel schwerer. Entgegen all der schlechten Charakterzüge schlummert in ihr soetwas wie eine gute Seite, eine sanfte, fürsorgliche Kätzin mit starkem Spieltrieb, der die Kindheit geraubt wurde und die ihren Brüdern bedingungslos loyal zur Seite steht und ihnen jederzeit in den Tod folgen würde - dabei hat sie unglaubliche Angst davor zu sterben. Es ist ihre größte Angst, allerdings nicht der Tod an sich, sondern eher der Moment des Sterbens. Der Übergang von Leben zu Tod. Denn für sie als Streunerin gibt es kein "Leben danach" für sie gibt es keinen Clan der Ahnen, niemand würde auf sie warten und das weiß sie.

Charaktereigenschaften;.. zurückhaltend, schnell gelangweilt/desinteressiert, loyal, arrogant, fast ein bisschen faul, defensiv, nachtragend, selbstüberschätzend
Stärken;.. > Balance
> Schwimmen
> lernt schnell
> unglaublich schnell
> ausgezeichnetes Gehör
> lange, scharfe Krallen & Zähne
> überdurchschnittlich stabile Krallen & Zähne (Gendefekt)
Schwächen;..> oft schläfrig
> unterschätzt ihre Gegner häufig/ zu selbstsicher
> sehr leicht
> auffällig durch Fellfarbe
> weiche Pfotenballen (oft verletzt)
> antriebslos
> sehr lichtempfindlich (Gendefekt)
Vorlieben;.. > Schlafen
> Wärme
> Sonne
> Brüder (Rijan, Evin)
> Dämmerung/Morgengrauen
Abneigungen;.. > Tante & Halbgeschwister (Elua, Yakashi, Sturmpfote)
> Lärm
> Kälte
> Schnee
> helles Licht
Lieblingsessen;.. Fisch
Hassessen;.. Eichhörnchen

Geschichte

Vergangenheit;..
Ifyana wurde mit dem Namen Frostjunges, vor 8 1/2 Monden im EisClan geboren. Damit ist sie einen halben Mond jünger als ihre Geschwister des selben Clans und wurde während der Zeit des Blattfalls geboren, wobei sie die Jüngste ihres Wurfes war, beide Brüder waren älter als die kleine Kätzin. Ihre Mutter, Eiskristall, erzählte niemandem, dass der Vater ihrer Jungen ein EchoClan Kater namens Aschesplitter war. Nur ihre Schwester, Schneekristall, die ja bereits vor einem halben Mond Junge vom gleichen Kater bekommen hatte, wusste natürlich bescheid. Die Schwestern waren wütend aufeinander und hielten ihre Jungen, die dennoch Halbgeschwister und zugleich Cousinen und Cousins waren, konsequent voneinander fern. Die Spannung zwischen ihren Müttern spürten natürlich auch die Jungen bereits in frühester Kindheit, weshalb vor allem Frostjunges/Ifyana ihre Halbgeschwister oft anfauchte und als Rivalen betrachtete, wenn sie auch noch nicht wusste, weshalb. Von ihren anderen drei Halbgeschwistern in anderen Clans wussten nicht einmal Eiskristall und Schneekristall etwas. Allerdings ahnte auch niemand, dass beide Königinnen planten, den Clan zu verlassen. Man hielt ihre Auseinandersetzungen für geschwisterlichen Streit, der sich bald wieder legen würde, bis Schneekristall eines morgens verschwunden war und mit ihr, ihre Jungen. Alle, bis auf die gerade 4 Monde alte Sturmjunges. Der Clan wartete ab, nachdem man bei der ersten Suchaktion niemanden fand. Sogar Eiskristall täuschte tiefe Trauer vor, dabei wartete sie nur auf den richtigen Moment, das Verschwinden ihrer Schwester zu nutzen. Nur wenige Sonnenaufgänge nach dem Verschwinden der Königin, brach auch Eiskristall auf, um das Clanterretorium zu verlassen. Ifyana und ihre Geschwister waren zu diesem Zeitpunkt etwas über 3 1/2 Monde alt und hatten bereits im Flüsterton berichtet bekommen, dass ihre Tante und ihre Halbgeschwister elende Verräter sein und nicht als gleichwertige Katzen betrachtet werden dürften. Sie wären nicht mehr als Mäusedung und es wäre besser, würde man sie vom Antlitz dieser Welt tilgen. Vom Vater erzählte sie ihren Kindern nicht mehr, als dass sein Name Aschesplitter sei. Sie befürchtete, die Kleinen könnten versehendlich etwas ausplaudern. Eiskristall erzählte dem Clan sie wolle ihre Schwester suchen, es sei einfach unerträglich für sie, ohne ihre Schwester hier zu leben. So nahm sie noch am gleichen Abend, nachdem alle außer der Nachtwache schliefen, ihre Jungen mit sich und verließ das Lager. Sie gingen langsam, hatten sie doch nichts zu befürchten und wollten keinesfalls den Verdacht erregen, sie wären Flüchtlinge. Ifyana, Rijan und auch Evin waren bestens über ihr Vorhaben berichtet, so gaben sie sich alle Mühe keinen Mucks von sich zu geben, nicht zu jammern und nicht zu bitten, zurück zum Clan gehen zu dürfen. Sie hatten die Terretoriumsgrenze noch nicht ganz erreicht, als die Pfoten der einizigen Kätzin unter den Jungen einfach nachgaben. Schon immer war sie die Kleinste gewesen und hatte damit Mühe, Schritt zu halten. Rijan war es damals, der sie am Nackenfell packte und auf die Pfoten zog, er und Evin stützten sie auch, bis sie die Grenze des Clans weit hinter sich gelassen hatten. Eiskristall nahm keine Rücksicht darauf, sie war von Anfang an der Meinung, Jünge müssten hart trainiert werden, ihnen durften keine Fehler gestattet werden, denn wer zurückblieb, der war es nicht wert, dass man ihm half.

Die Geschwister waren noch nicht ganz 4 Monde alt, als ihre Mutter beschloss, es sei Zeit, sie zu trainieren. Sie wurden täglich vor dem Morgengrauen geweckt und es gab nichts zu essen, bevor sie es sich nicht selbst erjagt hatten. Zuerst erlernten sie alle drei das Fischen, was sich als gute Idee herausstellte, da Ifyana trotz ihrer unterdurchschnittlichen Körpergröße eine ausgezeichnete Schwimmerin war, dennoch ging sie nicht selten ohne Frühstsück aus, denn leider zeigte sich bereits früh, dass sie oft sehr müde war und nicht mehr tat, als unbedingt nötig. Obwohl Eiskristall es verbot teilte Rijan seine Beute oft mit ihr oder jagte doppelt so viel. Eigentlich wollte die weiße Kätzin nicht, dass ihre Kinder sich so nahe standen und voneinander abhängig wurden, doch sie setzte große Hoffnungen in ihre einzige Tochter und gestattet ihrem ältesten Sohn somit widerwillig, ihr zu helfen. Dies stellte sich keinesfals als Fehler heraus, denn Ifyana war schnell und durch ihren Gendefekt waren ihre Krallen und Zähne ungewöhnlich stabil. Damit war es ihr möglich das Defizit ihrer Körpergröße auszugleichen und mehr noch zu nutzen. Eiskristall trainierte sie mehr noch als ihre Brüder, sie brachte ihr bei, keine Furcht zu zeigen, Gegner zu verletzen. Sie zeigte ihr, wie sie ihre hohe Laufgeschwindigkeit nutzen konnte, um auszugleichen, dass sie keine gute Sprungkraft hatte. Zusehens öfter sollte die Kleinste sich auf Bäumen bewegen. Es war ihr leichtestes Kunststück auch an glatter Rinde hinauf zu kommen, zudem schonte dies ihre empfindlichen Pfoten. In den Trainingskämpfen gegen ihre Brüder griff sie häufig von oben an, dadurch und durch ihr sensibles Gehör war es schwer, sich an sie anzuschlichen. Leider war sie auch immer sehr auffällig und konnte sich darum schlechter im Unterholz verbergen, als braune Katzen. So gewöhnte sie sich an, sich häufiger auf Bäumen, als auf dem Boden aufzuhalten, auch wenn es sowohl für den Eis- wie auch für den EchoClan eher untypisch war.
Wenn sie gerade nicht jagten, kämpften oder die Umgebung auf das Detail genau kennenlernten, erzählte Eiskristall ihren Kindern von Aschesplitter und von Schneekristall. Sie schürte bei ihnen nicht nur einen Hass auf ihre Halbgeschwistern, sondern auch auf ihren Vater, den sie nie kennengelernt hatten, daher war es einfach die Kleinen zu manipulieren. Allerdings wurde es zusehens schwerer der schnell gelangweilten Ifyana etwas zu verheimlichen, die aufmerksame Kätzin bemerkte rasch die Abende, an denen ihre Mutter später nach Hause kam als sonst. Häufig war sie es auch, die die Wunden versorgte und sie war es auch, der Eiskristall irgendwann erzählte, dass sie ihre Schwester traf - nicht zu friedlichen Unterhaltungen natürlich. Doch sie sagte nichts dazu, soetwas wie Liebe empfand sie nicht für ihre Mutter, allenfalls war es Zuneigung zu der Person, die sie aufzog und trainierte.
Einmal begleiteten die Geschwister ihre Mutter bei einem Streifzug, sie gaben sich keine Mühe sich zu verbergen und Ifyana lief auch nicht als Späher auf den Bäumen voraus, sie ging zwischen ihren Brüdern hinter ihrer Mutter her und alamierte erstere, als sie das Geräusch von sich nährenden Pfoten hörte. Der Wind stand ungünstig, sodass sie nicht wusste, wer sich da nährte. Erst als sie die weiße Kätzin erblickte, erkannte sie ihre Tante Schneekristall. Sie folgte dem Streit der Schwestern ohne großes Interesse und auch ihre Brüder wirkten eher gelangweilt, sie alle waren sich ihrer Sache sicher. Erst als der Wind drehte und den Geruch einer zweiten Kätzin in ihre Richtung trug, richteten sich Ifyanas Ohren kaum merklich auf. Sie suchte mit den Blicken das Gebüsch ab und für einen Moment sah sie braunes Fell aufblitzen. Sprenkeljunges? Sie wusste nicht, wie ihre Halbschwester als Streunerin hieß, sie wusste nur, dass Sturmjunges im Lager geblieben war, somit konnte es sich hier nur um ihre Halbschwester handeln, der Geruch glich dem ihrer Tante, den sie direkt vor sich hatte. Mit einer unauffälligen Bewegung machte sie ihre Brüder darauf aufmerksam, die daraufhin näher an sie und ihre Mutter rückten. Darauf waren sie die ganze Zeit vorbereitet worden, einen Kampf mit ihrer eigenen Familie, für die sie doch nicht mehr empfanden, als Abneigung. Soweit kam es jedoch nicht. Zur großen Enttäuschung der Jüngsten anwesenden einigten sich die Älteren auf einen fairen Kampf nur zwischen ihnen Beiden. Die Kinder sollten da nicht mithineingezogen werden, wer allerdings verlor musste diese Gegend verlassen und mit seinen Nachkommen ein neues Heim suchen. Der weißen Kätzin war das gleich, ihr lag nichts an ihrem zu Hause, solange sie Rijan bei sich hätte könnte sie überall und immer überleben, es gab nichts und niemanden, der so mächtig war ihren Bruder und sie zu überwinden. Auch Evin war nicht zu unterschätzen, aber im Gegensatz zu Rijan war er ihr nicht bedingungslos loyal und wollte häufig lieber seinen eigenen Weg gehen. Dennoch konnten sie zusammenarbeiten, wenn es ein gemeinsames Ziel gab. Vielleicht war es diese Gewissheit, die dafür sorgte, dass die Schüler keinerlei Angst verspürten. Sie trainierten nur noch härter, noch länger und noch enthusiastischer als zuvor. Am Tag des Kampfes saß sie zwischen ihren Brüdern auf der einen Seite des Donnerwegs, während ihre Halbgeschwister ihnen gegenüber saßen. Es erfüllte Ifyana mit einer gewissen Zufriedenheit, dass sie in der Überzahl waren. Yakashi und Elua - sie hatte mittlerweile herausgefunden, wie die beiden sich nannten - würden keinesfalls eine Chance gegen die ausgezeichnet tranierten Geschwister haben, nur für den Fall, das Eiskristall verlor. Was zwar unwahrscheinlich, aber durchaus möglich war. Jetzt konnte sie Elua auch näher unter die Lupe nehmen, sie war größer als die weiße Kätzin selbst, dafür schien sie nicht den Vorteil eines Gendefekt zu haben, zumindest war sie schon mal nicht so lichtempfindlich. Ihr Gang verriet aber auch, dass sie für gewöhnlich am Boden lief. Auf den Kampf ihrer Mutter verschwendete sie keinerlei Aufmerksamkeit, bis sie das Nahen eines Monsters spürte. Auch Eiskristall schien es zu merken und versuchte zu entkommen, im Gegensatz zu Schneekristall, die zu fixiert war und erst im letzten Moment beschloss, ihre Schwester mit in den Tod zu nehmen. Mit großen Augen beobachtete Ifyana wie ihre Mutter weggeschleudert wurde und auf den Boden aufschlug, ihre Brüder wollten zu ihr eilen, doch sie hielt sie mit einem Schwanzwedeln zurück. "Sie ist schon tot", meinte sie kühl und erhob sich. Kurz noch sah sie zu ihren Halbgeschwistern und für eine Sekunde trafen sich ihr blauer und der grüne Blick Eluas. Es war ein stummes Übereinkommen, dass sie sich das Revier vorerst teilen würden, es gab keinen Gewinner, also würden sie irgendwann selbst einen ausfechten müssen. Ohne weiteres Mitleid oder auch nur eine kurze Anteilnahem den Verstorbenen gegenüber, wandten sich die drei Geschwister ab und verließen den Kampfplatz Seite an Seite.

Da sie nun keine Mentorin mehr hatten zählten die Geschwister sich nicht mehr als Schüler, sondern als vollwertige Streuner. Auch wenn sich vor allem Evin und Ifyana häufig in die Wolle bekamen, hielten sie zusammen und deckten sich gegenseitig den Rücken. Es gab keinen Streuner der es mit ihnen aufnehmen konnte und sie hätten sich sicherlich auch den ClanKatzen gestellt, wären sie nicht einstimmig dafür gewesen, unauffällig zu bleiben. Auch wenn sie auf ClanTerretorium jagten hielten sie sich von den Patrouillien fern, beobachtete sie aber stets, um die Katzen kennenzulernen. Nicht nur, um ihre Gegner zu kennen, auch weil sie neugierig darauf waren, was aus ihnen geworden wäre, wären sie im Clan aufgewachsen. Einmal konnten sie sogar einen Schüler beobachten, er war viel älter als sie es zum Beginn ihres Trainings gewesen waren, dennoch wirkte er wie ein Anfänger. Er schien auch vollkommen anders erzogen zu werden. Und das war der Moment, in dem Ifyana beschloss, dass nicht nur Elua und Yakashi minderwertige Katzen waren, auch die ClanKatzen waren verweichlicht und aufeinander angewiesen, viel mehr, als sie auf ihre Brüder.


Stuff for the Stuff

Bildadresse;.. http://malleni-stock.deviantart.com/art/Cat-Stock-063-487820903
Regeln gelesen?;.. Seems so
Anzahl der Charaktere;.. 1



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BeitragThema: Re: Ifyana - Violent Cuteness   Di Aug 18, 2015 12:54 am


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BeitragThema: Re: Ifyana - Violent Cuteness   Di Aug 18, 2015 1:18 am




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