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 Normales Traumgebiet

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Jadestern
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BeitragThema: Normales Traumgebiet   Mo Apr 27, 2015 9:52 pm

Hier ist das Traumgebiet der Katzen, die einfach nur träumen und nicht von ihren Ahnen besucht werden. Natürlich kann man von hier in jedes Traumgebiet und jeden Traum einer Katze gehen. Hier werden die Träume abgehalten, wenn die Katzen ganz normal träumen - wie oben schon geschrieben. Jede Katze hat immer verschiedene Träume, weshalb dieses Traumgebiet individuell "gestaltbar" ist.

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BeitragThema: Re: Normales Traumgebiet   Mo Apr 27, 2015 10:06 pm

Scherbengold

Dunkle Nebelschwaden zogen über den düsteren Ort, auf dem er sich nun befand. Es waren keine Sterne zu sehen und alles wirkte trostlos. ~Das kommt gerade meiner Stimmung gleich.~ Er zuckte leicht mit den Ohren und lauschte nach Schritten oder anderen Geräuschen. Aber Beute schien hier keine zu sein. Nicht eine Einzige. Irgendwie hasste er diese Einsamkeit, die nun herrschte. Sie fraß sich wie eine Kralle in das Herz und brachte einen um den Wahnsinn. ~Sie wird kommen, da bin ich mir sicher. Ich konnte ihre Nähe spüren. Sie ist nicht zu Hause, dort wo sie sicher ist. ~ Der tote Krieger lächelte in sich hinein und sein Fell lag glatt an seinem Körper. Gelassen setzte er sich hin und ringelte den Schwanz um die Pfoten. Jetzt hieß es einfach abwarten. ~Wenn sie kommt, dann kommt sie und sonst ... nun dann werde ich eben zurück ins Lager gehen. ~ Seine Schnurrhaare zuckten leicht, als ein Wind durch sein Fell fuhr und ihn fast schon erschaudern ließ.
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BeitragThema: Re: Normales Traumgebiet   Mo Apr 27, 2015 10:44 pm

Frostherz

<--- Lager BlutClan

Ich hatte schon irgendwie geahnt, dass ich nicht im WolkenClan-Lager aufwachen würde. Aber das hier verschlug mir den Atem und die Sprache. Es war alles so finster und - unheimlich. Sofort stellte sich mein Fell auf und ich bekam es mit der Angst. Irgendwo in der Nähe hörte ich ein Rascheln und schlich mich langsam, vorsichtig und ruhig zu diesem Geräusch hin. Was ich sah, war - nun ja - nicht ungewöhnlich. Denn in den meisten meiner Träume war irgendeine Katze zu sehen. Doch nicht so eine wie die, die fast direkt vor mir saß. Da ich endlich mal ein wenig Mut zeigen sollte, trat ich aus dem Gebüsch und stellte mich der Katze gegenüber und beäugte sie. Ich kannte die Fremde Katze irgendwoher, doch ich wusste nicht wo ich sie schon mal gesehen hatte. Doch das störte mich grad nicht wirklich. Die Katze saß einfach nur da und hatte den Schwanz um die Pfoten geringelt. Ich tat es dem Fremden nach und betrachtete ihn oder sie, was auch immer es war - ich kannte die Katze ja nicht und in den meisten meiner Träume kommen einige Katzen mit beiden Geschlechtern vor - von oben bis unten. "Wer bist du? In meinen Träumen habe ich dich noch nie gesehen", fragte ich die Fremde Katze und wartete auf eine Antwort. Ob ich die Antwort noch heute bekommen werde? Die Katze sieht nämlich wie versteinert aus.

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BeitragThema: Re: Normales Traumgebiet   Di Apr 28, 2015 5:08 pm

Scherbengold

Es dauerte nicht lange, da hörte er schon die Schritte von jemandem. ~Du bist schneller hier, als ich dachte. ~ Er lächelte in sich hinein und betrachtete die Kätzin vor sich. Sie sah nicht wie eine gute Kriegerin aus. ~Weil sie einst eine Heilerin war. Aber warum ist sie das nicht mehr?~ Das musste er wohl dann selbst heraus finden. Seine Ohren zuckten nach vorne, als sie zu sprechen begann. Der Kater ließ sich bei seiner Antwort ein wenig Zeit und überlegte, wie er das am besten angehen sollte. Nun... das kommt davon, das ich noch keine Katzen in Träumen besucht habe. Es war ja auch die Wahrheit. Er hatte noch nie wirklich längere Zeit jemanden trainiert. Aber das ist nicht der Grund warum ich gekommen bin. Langsam erhob sich Scherbengold und kam Frostherz ganz nahe. Du bist nicht dort, wo du hingehörst. Hast du nicht Angst? Wo du doch nie wirklich gelernt hast zu kämpfen? Mit leicht zusammen gekniffenen Augen, musterte er sie von oben bis unten. Auch dabei ließ er sich sehr viel Zeit und überlegte seine nächsten Worte. Ich bin hier, um dir zu helfen. Denn ohne kämpfen, wirst du denke ich dort nicht so leicht raus kommen. Natürlich konnte er das nicht wissen, aber es war für ihn ein logischer Zug.
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BeitragThema: Re: Normales Traumgebiet   Di Apr 28, 2015 6:52 pm

Frostherz

Ich hörte dem Kater interessiert zu. Er erklärte mir, er hätte bisher noch nie jemanden in Träumen besucht und ich wurde etwas unsicher. "Wie 'du hast noch nie Katzen in Träumen besucht'?", fragte ich geschockt und sah ihn an. Doch er redete einfach weiter. Auch sagte er mir, dass dies nicht der Grund war, da er wegen etwas anderem gekommen war. Auch fragte er mich, ob ich nicht Angst hätte, weil ich nicht dort bin, wo ich hinwollte. Doch woher wusste er das? Als er mir sagte, dass ich als Kriegerin, die nicht kämpfen kann, da raus kommen kann - woraus auch immer - würde ich nervös. Er war anders als alle anderen Katzen, aber keine Ahnung warum. Erstens, ich habe keine Angst vor DIR. Zweitens, zeige ich nicht gerne mene Angst. Und drittens, weiß ich dass ich ohne kämpfen da nicht raus kommen kann, woraus auch immer", antwortete ich und versuchte immer noch meine Angst nicht zu zeigen.

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BeitragThema: Re: Normales Traumgebiet   Di Apr 28, 2015 7:04 pm

Scherbengold

Der Kater merkte, dass die Kätzin ein wenig unsicher wurde. Bis jetzt gab es für mich eben noch keinen Grund in die Träume anderer zu gehen. Langsam begann er sie zu umkreisen und dabei strich sein Schwanz leicht über ihre Seite. Ach du hast keine Angst vor mir? Er klang etwas belustigt. Warum solltest du Angst haben. Noch habe ich dir ja gar nichts getan. Also ist das ein lächerlicher Versuch deine Unsicherheit zu verbergen. Nur zu genau hatte er ihren Körper beobachtet. Wie sich ihre Muskeln unter ihrem Fell bewegten. Wie ihre Schnurrhaare bei seinen Worten reagierte. Ja, der Körper konnte einem so viel erzählen.
Der Kater wurde dann langsamer und blieb wieder genau vor Frostherz stehen. Ich könnte dir beibringen zu kämpfen. Aber du musst es auch wirklich wollen. Denn ein Kampf ohne Lust oder Blut, ist kein Kampf. Jetzt blickte er genau in die blauen Augen der Kätzin. Sein Körper war dabei ganz entspannt, sogar sein Fell lag glatt am Körper und ließ ihn kleiner erscheinen, als er in Wirklichkeit war. Dieses Mal war er voller Geduld. Lies ihr Zeit, um ihre Antwort zu überdenken. Er selbst schwieg dabei und blickte einen Moment hoch in den nebelverhangenen Himmel.
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BeitragThema: Re: Normales Traumgebiet   So Mai 03, 2015 5:20 pm

Frostherz

Ich stockte. Was hatte er grad gesagt gehabt? Ein Kampf ohne Lust und Blut ist kein Kampf? Was ist dann mit all den Trainingseinheiten der Schüler?, fragte ich mich und beobachtete ihn etwas ängstlich. Nun konnte ich meine Angst nun wirklich nicht mehr verstecken und ich fing vor Angst zu zittern. "Ähm... Du hast mir immer noch nicht geantwortet. Also auf meine Frage am Anfang", sagte ich und versuchte das Thema zu wechseln. Da mir gerade noch einfiel, dass der Kater wahrscheinlich nicht mehr wusste, was das für eine Frage war, wiederholte ich die Frage nochmal. "Ich hatte gefragt gehabt, wer du bist. Könntest du mir jetzt eine Antwort geben?" Gespannt antwortete ich und dachte dann aber über sein Angebot nach. Er hat mir angeboten, mir kämpfen beizubringen? Wusste er, dass ich früher eine Heilerin gewesen bin? Hoffentlich nicht, weil sonst sitze ich in der Klemme. "Ähm.. Ich glaube, ich nehme dein Angebot an. Also das mit dem kämpfen beibringen."

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BeitragThema: Re: Normales Traumgebiet   So Mai 03, 2015 8:22 pm

Scherbengold

Er konnte ihre Angst riechen. Sie stieg ihm in die Nase und im Inneren lächelte er zufrieden. Ja, das wollte er. Er wollte mit ihrer Angst spielen und sie Dinge tun lassen, die sie sonst nie getan hätte. Seine Ohren zuckten leicht, als sie meinte, er habe ihre Frage noch nicht beantwortet. Scherbengold legte den Kopf schief. Gerade wollte er fragen, welche Frage es gewesen war, als Frostherz schon weiter sprach. Namen sind doch unwichtig. Manchmal halten sie dich gefangen, weil sie dir Taten zuschreiben, obwohl du der in Wirklichkeit gar nichts getan hat. Sie nehmen dir die Chance, anderen selbst ein Bild von dir zu geben. Aber ich will heute großzügig sein. Man nennt mich Scherbengold. Er blinzelte leicht und dabei verdeckte er kurz seine verschiedenfarbigen Augen. Die Welt um ihn herum schien mit einem Mal den Atem anzuhalten. Es war, als würde alles stehen geblieben sein und den Worten von Frostherz zu lauschen. Ein Lächeln breitete sich auf dem Maul des Katers aus. Wenn man genau hinsah konnte man den Hohn und die Gerissenheit darin erkennen. Es freut mich, dass du mein Angebot an nimmst. Aber sei dir gewiss, du kannst es nun nicht mehr zurück nehmen. Denn dieses Ja, war wie ein Versprechen und diese Versprechen bricht man nicht. Seine Schnurrhaare zuckten leicht.
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BeitragThema: Re: Normales Traumgebiet   So Mai 03, 2015 9:38 pm

Frostherz

Etwas aufgeregt und ängstlich betrachtete ich ihn. Seine Ohren zuckten leicht und etwas später - nachdem er seinen Namen genannt hatte - breitete sich ein Lächeln in seinem Gesicht aus. Gerade als er sagte, dass mein 'Ja' ein Versprechen war und man Versprechen nicht bricht, wurde ich nun unsicher. "A-aber war ist, wenn ich es zu anstrengend oder zu brutal finde? Könnte ich dann immer noch aussteigen?", fragte ich mit meiner unsicheren Stimme und sah dem Kater in seine verschiedenfarbenen Augen. "Ähm...Und nochmal zu deinem Namen. Ähm... Den habe ich schon irgendwo gehört gehabt, mir fällt es bloß nicht mehr ein. Kannst du mir auf die Sprünge helfen?" Ja ok. Ich hatte schon ein wenig Angst vor ihm, doch er durfte es nicht bemerkten - na ja, er hat es sicherlich schon bemerkt gehabt. Und wenn, dann sitze ich ab jetzt in der Klemme.

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BeitragThema: Re: Normales Traumgebiet   Mo Mai 04, 2015 6:14 pm

Scherbengold

Sein Lächeln verschwand und er blickte sie vollkommen ernst an. Wenn du es zu brutal findest, bist du wirklich eine schwache Katze. Das hier ist überlebenswichtig. Und deswegen gehört auch ein Versprechen dazu. Und du wirst nicht davon kommen, wenn du einmal dein Wort gegeben hast. Der Kater meinte es vollkommen ernst und sah sie aus leicht zusammen gekniffenen Augen an. Es machte ihn ein wenig wütend, dass sie plötzlich so unsicher war und zu zweifeln begann. Er konnte sie noch zu großem Ruhm führen. Aber dafür brauchte er ihre volle Unterstützung. Irgendwie musste es der Krieger schaffen, sie umzustimmen und ihr vertrauen zu haben. Sie sprach ihn dann wieder auf seinen Namen an und er stieß laut die Luft aus. Ich war einst der zweite Anführer des SchattenClans. Er wusste nicht, ob es gut war, dass er ihr das verriet. Aber sie würde es so oder so heraus finden irgendwie und irgendwann. Da war es besser, wenn er es gleich sagte. Nur hoffte er, dass sie nicht von seiner Geschichte gehört hatte. Denn nur zu oft hatte er beobachtet, wie seine früheren Clankamerade den Jungen in der Kinderstube von ihm erzählt hatten. Er war zu einer Legende geworden. Aber zu einer Legende, die dazu da war Junge zu verschrecken und ihnen gehorsam zu lehren. Nichts schönes wenn man es genau so betrachtete. Du musst dich jetzt entscheiden. Gibst du mir dein volles Ja?
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BeitragThema: Re: Normales Traumgebiet   So Mai 10, 2015 9:08 pm

Frostherz

Als der Kater mir seinen Namen nannte, stutzte ich. "S-Scherbengold? I-Ich ha-habe sch-schon viel v-von dir ge-gehört", stotterte ich etwas vor Angst, denn ich erzählte die Wahrheit. Ich hatte schon viel von diesem brutalen und bösen Kater gehört. Meine Mutter Kräuselpelz erzählte mir immer nichts Gutes von dem Kater, weshalb ich nun einen recht schlechten Eindruck von ihm habe und auch noch Angst vor einem Kater, den ich nie kennengelernt habe, habe. Ich überlegte, als Scherbengold mich fragte, ob ich ihm nun ein volles Ja geben würde. Langsam und leicht eingeschüchtert nickte ich und blickte in seine Augen. "Ähm.. Ja ok. Du hast m-mein v-volles J-Ja. A-Aber b-bring mich nicht u-um", sagte ich ihm und war schon auf das Schlimmste gefasst.

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BeitragThema: Re: Normales Traumgebiet   Di Mai 12, 2015 5:23 pm

Scherbengold

Missbilligend bleckte er leicht die Zähne. Sein Wunsch war also doch nicht in Erfüllung gegangen. Sie kannte ihn, hatte schon von ihm gehört. Man hat also auch dir diese Lügengeschichten erzählt! Niemand weiß doch was wirklich passiert ist! Er war nun wirklich wütend und sein Fell war stark gesträubt. Warum müsst ihr lebenden Katzen immer gleich aus allem etwas schreckliches machen., grollte er leicht und seine Krallen hinterließen tiefe Furchen im Boden.
Aber anscheinend, schien die Angst, die sein Name ausgelöst hatte, auch etwas Gutes zu haben. Denn die Kätzin stimmte ihm zu. Gab ihm das Wort und erlaubte ihm somit alles zu machen. So zwang sich Scherbengold, sich zu beruhigen. Denn nun musste er sie täuschen, sie langem in die Dunkelheit ziehen. Er legte sein Fell wieder an und setzte sich halbwegs beruhigt hin. Gut. Dann können wir ja mit dem Training beginnen. Und warum sollte ich dich töten? Tod bist du unwichtig. Und dann würde ich diesem Blutclan nur einen gefallen tun und das werde ich bestimmt nicht. Der tote Krieger stand dann erneut auf und kam ganz nahe. Welche Kampftechniken hast du schon gelernt? Zeige sie mir! Sein Ton hatte nun etwas beherrschendes und harsches. Er wollte sie wirklich zu einer mächtigen Kriegerin machen, die für ihn im Reich der Lebenden kämpfte.
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BeitragThema: Re: Normales Traumgebiet   So Jun 07, 2015 10:33 pm

Frostherz

Ich duckte mich mit leicht zitternden Schnurrhaaren und aufgestellten Nackenhaaren, als Scherbengold anfing zu reden. Als er sagte, dass niemand wüsste, was wirklich war, spitzte ich die Ohren. "Was ist denn damals wirklich geschehen?", fragte ich vorsichtig und sah in seine Augen. Sie hatten etwas besonderes. Etwas unbeschreibliches. Als Scherbengold auch noch etwas anderes sagte, wo ich - zugegeben - nicht wirklich zugehört hatte, kam er erschreckend nahe, sodass ich weiter nach hinten schlich, um seinen Blicken irgendwie zu entweichen. "Ähm. Das weiß ich nicht mehr. Das war so lange her, dass ich gekämpft habe. Du musst wissen. Ich war... Oder bin? Ach keine Ahnung, ich komme ja schon durcheinander. Also ich sage einfach mal, ich war... Also, ich war die Heilerin des WolkenClans, bis ich von den BlutClan-Katzen entführt wurde. Wieso sollte eine Heilerkatze bitte schön richtig und vernünftig kämpfen können, wenn sie sowieso für die Heiler und die kranken Katzen zuständig sind?", fragte ich ihn und sah dabei noch immer in seine Augen.

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BeitragThema: Re: Normales Traumgebiet   Mo Jun 08, 2015 6:22 pm

[Scherbengold / Wald der Finsternis / -> Traumgebiet]

BtK: Forstherz

Sie fragte also wirklich nach. Wie konnte sie es nur wagen? Aber vielleicht war er auch selbst schuld daran. Die Neugierde der lebenden Katzen konnte wirklich nervend sein. Doch Scherbengold zwang sich ruhig zu bleiben. Holte tief Luft und schluckte das leichte Grollen hinunter, das seiner Kehle entweichen wollte. Ein Grollen, das einem wütenden Fauchen sehr ähnlich kam. Vielleicht werde ich es dir einmal erzählen, wenn du mehr gelernt hast. Denn ich erzähle diese Geschichte nicht einfach jeder Katze die ich treffe. Verachtung, Spott.... man konnte nicht sagen, was davon mehr die Überhand in seiner Tonlage hatte. Es war irgendwie eine Mischung aus beidem. Scherbengold sah sie dann ein wenig belustigt an, als sie zurück wich, um seinem Blick zu entkommen. Welch ein törichter Versuch zu fliehen. Sie würde hier nie mehr fort kommen. Nicht solange er das Wort hatte.  Als sie begann zu erklären, dass sie eine Heilerkatze war, hätte er fast vor Frust aufgestöhnt.
Warum hatte er nicht eher daran gedacht? Aber andererseits, hatte es auch einen Vorteil. Denn was würde der SternenClan wohl dazu sagen, wenn der Wald der Finsternis es sogar schafft Katzen zu sich zu holen, die den guten Katzen eigentlich viel näher waren? Im Inneren lächelte der tote Kater voller Groll, aber auch Freude. Es würde viel Arbeit bedeuten, aber auch ein hoher Gewinn für den Clan. Wer weiß, vielleicht komme ich dem Posten des 2. Anführers dadurch näher. Der getigerte Kater setzte sich wieder hin und holte Luft. Also müssen wir von vorne beginnen? Stellte er sich selbst die Frage und beantwortete sie auch wenig später selbst. Gut, dann beginnen wir mit den Grundlagen der Verteidigung. Denn wenn du das nicht kannst, wirst du in jedem Kampf unter gehen. Er stellte sich auf und schob die Pfoten breit auseinander. Mach es mir nach! , befahl er mit harter Stimme und hatte seinen kalten Blick wieder auf die weiße Kätzin gerichtet.
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BeitragThema: Re: Normales Traumgebiet   Do Jun 25, 2015 8:47 pm

Frostherz

Noch immer war ich ein wenig von dem toten Kater eingeschüchtert, was ich leider nicht verbergen konnte, und starrte schon die ganze Zeit ins seine Augen. Es war nicht gerade ungewöhnlich, dass ich einer toten Katze begegnete und dann auch noch in einem Traum. Das war halt der Nachteil einer Heilerkatze, da diese immer mit dem Tod einer Katze in Verbindung ist. Ich wollte soeben antworten, als Scherbengold seine Frage selber beantwortete. Da ich leider nicht zu Wort kommen durfte, nickte ich einfach als Antwort, was hoffentlich gereicht hatte und verfolgte jede seiner Bewegungen mit meinen blauen Augen. Scherbengold befahl mir ihm nachzumachen, weshalb ich mich auf ihn konzentrierte und ihm zusah. Er stellte sich auf und schob die Pfoten breit auseinander. Nachdem ich mir dies gemerkt und angesehen hatte, tat ich es ihm nach. Noch ein wenig wackelig auf zwei Beinen stand auch ich und schob meine Pfoten auseinander. Immer noch eingeschüchtert starrte ich ihn an und versuchte leicht zu lächeln. "Ist das so in Ordnung?", fragte ich leise, wusste allerdings nicht warum ich plötzlich so kleinlaut war.

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BeitragThema: Re: Normales Traumgebiet   Mi Jul 01, 2015 6:11 pm

[Scherbengold ]

Mit einem kalten und prüfenden Blick sah der Kater, die Kätzin, vor sich an. Seine Schnurrhaare zuckten leicht und man konnte ihm nicht ansehen was er dachte. Langsam begann er dann die Weiße zu umkreisen. Als er nahe genug stand, hob er eine Pfote und schob etwas unsanft die Pfoten noch ein Stück auseinander. Umso weiter die Pfoten auseinander sind, umso sicherer wird dein Stand. Auch hast du so die Möglichkeit, dem Gegner viel besser auszuweichen, da er durch deine Beine hindurchrutschen könnte. Sein Ton war nun sachlich geworden und noch immer wusste man nicht, was er von dem Ganzen hielt. Es konnte schlecht sein aber auch gut. Einen Augenblick musterte er Frostherz noch einmal und schien dann zufrieden zu sein, mit dem was er sah. Und jetzt, geh zurück in die normale Position und versuchte diesen Stand erneut. Das üben wir jetzt so lange, bis du das gut im Griff hast. Davor lerne ich dir nichts anderes. Scherbengold setzte sich mit etwas Abstand, zu der Heilerin, hin und hatte die verschiedenfarbigen Augen auf sie gerichtet. Was für eine Arbeit habe ich mir hier nur angetan.... eine Heilerin... eine einfache Heilerin. Ein Grollen ertönte in seinem Kopf, doch er schluckte es hinunter und behielt so seine kühle und undurchdringbare Maske. Jetzt wo er schon begonnen hatte, würde er sich nicht mehr zurück ziehen. Selbst schuld, aber jetzt wirst du einfach noch härter mit ihr umgehen. Sie wird es schon lernen. Für einen Moment blickte er in den Nebel hinein, der dichter geworden war. Bald würde man kaum mehr etwas erkennen können. Die Finsternis ließ einen auch hier nicht los.
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BeitragThema: Re: Normales Traumgebiet   Mi Jul 01, 2015 9:30 pm

Frostherz

Noch immer stand ich so wie ich vorher stand und beobachtete den toten Krieger. Auch als er mich langsam umkreiste, blieb ich seinem Blick standhaft. Plötzlich fing er an zu erzählen und ich erschreckte mir zutiefst, so dass ich zusammenzuckte und leicht lachte, weil es mir recht peinlich war. Er erzählte mir, dass es besser ist, je weiter auseinander die Pfoten waren, damit die Gegner eventuell durch die Beine hindurch rutschen können. Ich hoffte schon innerlich, er würde mich endlich wieder runter lassen, als er auch schon sagte, dass ich wieder in die normale Position gehen sollte. Natürlich tat ich dies auch, stockte allerdings, als Scherbengold sagte, dass wir dies so lange üben bis ich es kann. Na toll. Einer Heilerin irgendwas beizubringen, die zuvor Monde lang nicht mehr gekämpft hat, ist bestimmt für einen so erfahrenen Krieger anstrengend. Ich bemerkte noch immer den verschiedenfarbenen Blick des Wald der Finsternis - Kriegers auf meinem Fell, weswegen es mir unwohl zumute war und ich mich nicht richtig konzentrieren konnte. Schnell stellte ich mich auf meine Pfoten und schob diese weiter auseinander. Schon schlecht, wenn man nicht konzentriert ist und etwas neues lernt. Denn ich fiel um und stand wieder auf. Auch bemerkte ich den Blick Scherbengolds zu dem unheimlichen Nebel schweifen, konnte allerdings nicht erkennen, was dieser in ihm auslöste. War es Angst? War es Misstrauen? Ich konnte es nicht genau sagen. Immer wieder versuchte ich mich zu konzentrieren, scheiterte allerdings immer wieder daran, was ich recht komisch fand.

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BeitragThema: Re: Normales Traumgebiet   Do Jul 02, 2015 6:11 pm

[Scherbengold]

Seine Gedanken waren für einen Moment weggerutscht und er schüttelte den Kopf. Seit wann wirst du so sentimental? , fragte er sich selbst, als er merkte, wie seine Gedanken immer weiter in die Vergangenheit zurückgegangen waren. Was konnte er schon ändern in der Welt der Lebenden? Vieles... du fängst doch gerade an! Das Lächeln das sein Maul umspielte verhieß nichts Gutes und er sah Frostherz nun wieder mit voller Aufmerksamkeit an. Dadurch bekam er mit, wie sie das Gelichgewicht verlor und wieder stürzte. Scherbengold konnte nicht verhindern, dass etwas Verächtliches in seinen Blick rutschte. Schwach. Das war wohl das Wort, das diese Heilerin beschreiben konnte. Aber was hattest du dir schon erwarten können? Nichts. Der Krieger bleckte dann leicht die Zähne und sein Fell sträubte sich. Wenn du so weiter machst, wird das nie etwas! Scherbengold fuhr die Krallen aus und schlug mit einer Pfote nach ihr. Sollen wir mal ernst machen? Vielleicht konzentrierst du dich ja dann auf deine Aufgabe! Ich mache das hier nicht zum Spaß! Sein Ton war lauter geworden und er war vorgeschnellt und stand nun dicht vor ihr. Die Krallen waren knapp an ihrem Ohr vorbei gesaust und er hatte wirklich Lust, sie einzusetzen. Aber noch war zu früh dafür. Er wollte sie erst richtig in seinem Netz haben, bevor er härter zuschlug. Nochmal! , befahl er ihr barsch und setzte sich wieder mit etwas Abstand zu ihr hin. Und dieses mal richtig!
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