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 Die alte Eiche

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Jadestern
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BeitragThema: Die alte Eiche   Di Jul 22, 2014 5:56 pm

das Eingangsposting lautete :

Bei der alten Eiche gibt es reichlich Frischbeute. Hier bauen viele Vögel ihre Nester und zwischen den Wurzeln wird Schutz für Mäuse geboten. Für WolkenClan Katzen sind die hohen Äste gut zu erreichen.
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Jadestern
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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   Mi März 18, 2015 5:02 pm

Kristallstern

Ich erschrak, als Schattenlicht mich plötzlich ansprach. Schnell schüttelte ich meinen Kopf und sah sie an. "Nichts, nichts. Hab grad nur nachgedacht. Ist unwichtig", sagte ich und wollte damit schnell das Thema wechseln. Mir war diese Sache schon etwas peinlich, weshalb ich meinen kristallblauen Blick auf den weißen Boden richtete, um meinen Scham nicht zu zeigen - was ich ungern mache.

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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   Mi März 18, 2015 5:16 pm

Schattenlicht

Sie wollte nicht einfach mit diesem worten weg gelockt werden. "Na komm, sag schon, was hat spaß gemacht?" fragte sie und lief näher zu Kristallstern. Sie fand das gerade mehr interessant als die Jagt, es geschah auch nicht gerade wirklich viel hier im Wolkenclan und deshalb wollte sie wenigsten andere sachen machen. "Ist es dir etwa so peinlich? Das du es mir nicht verarten möchtest?" harkte sie noch mal nach.
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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   So März 22, 2015 2:56 pm

Kristallstern

Ich sah auf und blinzelte, da der Schnee jetzt langsam die Sonne reflektierte und mir in die Augen schien. "Tut mir leid, dass ich nicht antworten wollte. Es ist nur...", fing ich an und erinnerte mich wieder daran und an all das, was früher geschehen war. Dass mein Vater verschwunden war, meine Mutter tot aufgefunden wurde, meine Brüder zu Hauskätzchen geworden sind und meine Schwestern auch gestorben waren. Meine Augen füllten sich langsam mit Tränen und ich versuchte sie zu unterdrücken, was leider nicht klappte. Ganz langsam flossen die Tränen meine Wangen hinunter und ich sah Schattenlicht traurig an. "Tut... tut mir leid. Es ist nur... Ich habe mich wieder an meine Vergangenheit erinnert", verriet ich widerwillig und vergaß alles um mir herum und brach unter Tränen zusammen.

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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   So März 22, 2015 4:05 pm

Schattenlicht

Sie schaute Kristallstern an wie sie weinte und bekamm ein schlechtes gewissen. "Tut mir leid, das ich dich dazu gedrängt habe." sagte sie und schmiegt sich an die seite von Kristallstern. Sie fühlte sich gerade schlecht. Sie hatte auch kein recht dazu es zu wissen aber sie ist wie sie so ist und daran konnte sie nichts ändern. Sie fragte sich was in Kristallstern Vergangenheit passiert ist das sie anfing zu weinen. "Willst du darüber reden?" fragte sie. Sie fragte das instingtief weil ihre eigene verganheit auch ein mal schlag artig sich änderte, das sie erfahren hatte das ihre eltern sie in den Wolkenclan gebracht hatte.
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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   So März 22, 2015 10:15 pm

<----Lager

Mondpfote

Die Schülerin kam an und sah, dass in der Nähe ein Spatz auf einen Ast saß. Die Schülerin schlich sich langsam zum Baum hin und spannte ihre Muskeln. Mit einem hohem Sprung erwischte sie den Vogel und biss im ins Genick. Sie landete wieder auf dem Boden und ging zu Federschweif.
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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   So März 22, 2015 10:21 pm

Kristallstern

Sollte ich es ihr wirklich erzählen? Eher nicht. Ich wollte Schattenlicht gerade antworten, als ich aus den Augenwinkeln Mondpfote beobachtete, wie sie den Vogel, der uns eigentlich hätte hören müssen, fing und dann zu Federschweif ging. Mit all meinem Mut riss ich mich zusammen und trat von Schattenlicht weg. "Nein danke Schattenlicht. Es hat dem WolkenClan nicht zu interessieren, wie meine Vergangenheit war. Die älteren Krieger, die mich schon sehr gut kennen, kennen meine Vergangenheit und das reicht mir auch", sagte ich der Kriegerin und trat dann zu Federschweif und Mondpfote. Stolz sah ich zu meiner Schülerin hinab und strahlte. "Das hast du gut gemacht Mondpfote. Eigentlich hätte der Vögel uns hören müssen, aber anscheinend wohl nicht und du hast die kleine Chance genutzt und hast den Vogel gefangen", lobte ich sie und setzte mich in den kalten und nassen Schnee.

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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   Mi Apr 29, 2015 7:32 pm

Lärchenklang

Ihre Pfoten trafen kaum den Boden, als sie über die Ebene zur alten Eiche lief. Sie bremste ein wenig ab und sah hoch zu dem großen Baum. Hier gab es reichlich Beute und sie wollte die Chance nutzen und ein wenig jagen. So konnte sie dem Clan wenigstens irgendwie helfen. Im Kämpfen war sie ja nicht gerade hilfreich. ~Hm, ob hier einige Mäuse sind? Die sind bestimmt nicht leicht zu finden oder zu fangen. Jetzt in der Blattleere ist die Beute so rar. ~ Als die Kätzin die Luft ausstieß, stieg leichter Nebel aus ihrer Nase auf. Es war also immer noch recht frisch und als sie den Kopf in den Himmel hob, konnte sei sehen, dass weitere Wolken aufzogen. ~Ob erneut Schnee kommt?~ Sie schauderte kurz bei den Gedanken und schlich dann weiter. Ihre Ohren zuckten hin und her und sie spannte ihre Hinterbeine an. Noch hatte sie keine Spur von Mäusen oder Vögel gefunden. Lärchenklang war so auf ihre Jagd konzentriert, dass sie alles um sich herum ausblendete und nicht wirklich mit bekam, was dort geschah.
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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   Mi Apr 29, 2015 8:00 pm

Kristallstern

Langsam war mein Fell von dem Schnee durchnässt und mich fröstelte es. Ich hasste die Blattleere und das nicht ohne Grund. Während ich Mondpfote und Schattenlicht ansah, bemerkte ich eine leichte Bewegung und einen leichten WolkenClan-Geruch, den ich schon seit ich Schülerinwird war kannte. Es war Lärchenklang, die sich anscheinend auf die Jagd gemacht hatte. Hoffentlich hat sie Wolfsherz Bescheid gesagt, dachte ich, stand auf und ging zu Lärchenklang. Kaum war ich bei ihr, räusperte ich mich und begrüßte die Kätzin. "Hallo Lärchenklang. Wie ich sehe, hast du dich auf den Weg gemacht, um zu jagen. Ich hoffe mal, du hast Wolfsherz Bescheid gesagt", sagte ich und blickte die Kätzin mit meinen kristallblauen Augen an.

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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   Mi Apr 29, 2015 8:16 pm

Lärchenklang

Gerade hatte sie gedacht, dass sich eine Spur gefunden hatte, als plötzlich eine Stimme in ihrer Nähe erklang. Erschrocken sprang sie mit gesträubten Fell auf und drehte sich um. Als sie Kristallstern erkannte, legte sich ihr Fell wieder an den Körper und sie beruhigte sich wieder. Hallo Kristallstern!, grüßte sie sofort freundlich und ihre Schnurrhaare zuckten leicht. Als sie fragte ob sie Wolfsherz bescheid gegeben hatte, blickte sie ein wenig verlegen. Das habe ich jetzt ganz vergessen., gab sie zu und blickte auf ihre Pfoten. Ich hatte einfach so Lust zu jagen und bin los gestürmt, ohne darüber nachzudenken. Sie hoffte, dass sie jetzt keinen Ärger bekam, aber so schlimm konnte es doch nicht sein oder? Natürlich machte sie sich sorgen um Frostherz, die ja verschwunden war. Aber das musste ja nicht noch einmal passieren. Mir ist ja nichts passiert!, murmelte sie dann leise und bearbeitete den Schnee unter sich.
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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   Mi Apr 29, 2015 8:24 pm

Schatten
Lautlos und auch flink kletterte Schatten in der Dunkelheit der Bäume von Ast zu Ast. Er hätte sich lieber am Boden bewegt, doch dort hätte man ihn auf der weißen Schneedecke mit seinem pechschwarzen Pelz ohne Probleme schnell entdecken können, weshalb er sich die Bäume als Fortbewegunsmittel ausgesucht hatte.
Die Katze, die er verfolgte, schien zwar sowieso nicht auf ihre Umgebung zu achten, aber sicher war sicher. Wieder einmal würde das folgende Szenario zeigen, wie wichtig es doch war, aufmerksam zu sein, denn die Unachtsamkeit der WolkenClan-Kriegerin würde in nur wenigen Momenten das Verhängnis für ihren Tod sein.
Schatten rümpfte die Nase kurz, denn der Geruch des Clans stank unangenehm für ihn.
Sein Bauch kribbelte bereits ein wenig vor Vorfreude, und er konnte das klebrige, warme Blut an seinen Pfoten praktisch schon fühlen und den Geschmack auf seiner Zunge schmecken.
Lautlos und geschmeidig sprang Schatten auf einen niedrigen Ast, bevor er sich dann anspannte und zum Sprung bereit machte. Seine gelben Augen blitzten kurz auf, bevor er abspringen wollte, doch dann hielt der Kater abrupt inne.
Er konnte riechen, dass sich ihnen eine weitere WolkenClan-Katze näherte. Schatten überlegte kurz, bevor er sich dann umsah und elegant wieder höher kletterte.
Gut, das war ja nichts weltbewegendes, denn die andere Katze würde ihn - so geübt wie er darin war, zu schleichen und mit der Dunkelheit zu verschmelzen - garantiert nicht entdecken.
Und er konnte warten, so lange es nötig war.
Schatten machte es sich auf einem hoch gelegenen Ast bequem und beobachtete die Szene, die sich unter ihm abspielte, mit glänzenden Augen.
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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   Sa Mai 02, 2015 5:23 pm

Kristallstern

Ich hörte der Kätzin zu und nickte hin und wieder. "Nicht schlimm Lärchenklang. Mir ist sowas früher auch passiert. Mach dir keinen Kopf. Wie ich sehe, wolltest du sowieso alleine jagen. Ich lasse dich jetzt wieder alleine jagen. Pass aber auf, dass dir nichts passiert!", sagte ich der Kriegerin, nickte ihr zu, drehte mich um und lief zurück zu Federschweif, Schattenlicht und Mondpfote. "So. Wir können zurück zum Lager gehen, außer wenn ihr noch woanders jagen wollt", erklärte ich der Jagdpatrouille, nahm meine Beute in die Schnauze und wartete.

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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   Sa Mai 02, 2015 7:18 pm

Lärchenklang

Die Kätzen war erleichtert, als Kristallstern meinte, dass es nicht so schlimm wäre. Dann würde sie wohl keinen Ärger bekommen. Naja, das könnte sich noch ändern, aber ich hoffe mal, das es nicht so ist. Auf ihre Worte, dass sie alleine jagen wollte, nickte die Kriegerin heftig. Ja, ich wollte mal wieder etwas raus ohne das jemand dabei ist. Ihre Augen glänzten leicht, als ein kalter Windstoß gegen ihren Körper traf. Sie sah ihrer Anführerin noch lang nach und schnippte zum Abschied mit dem Schwanz. Danach drehte sie sich um und schlich weiter über die Schneedecke. Ihr braunes Fell fiel leider recht auf, aber das machte ihr nichts aus. Sie war schon immer eine gute Jägerin gewesen. In der Ferne nahm sie leichten Mausgeruch wahr und schlich sich sofort darauf zu. Legte all ihre Konzentration auf den Beutezug. Denn Lärchenklang wollte unbedingt erfolgreich sein. Schritt und Schritt kam sie näher und sah dann wenig später auch das pelzige Tier. Es nagte an einem Korn und schien sein Schicksal noch nicht erkannt zu haben. Vorsichtig rutschte Lärchenklang in eine Jagdposition und schlich sich näher heran. Die Kätzin legte all ihre Kraft in die Hinterbeine und stieß sich ab. Sie landete mitten auf der Maus und biss sie tot. Zwar mochte sie Maus nicht gerne, aber in der Blattleere gab es oft nichts anderes. Leicht verzog sie das Gesicht und legte die Maus in den Schnee.
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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   Sa Mai 02, 2015 8:08 pm

Schattenlicht

Sie schaut Kristallstern an und schüttelt den Kopf für ein Nein. Sie wollte nicht mehr Jagen und nur zurück ins lager. Sie wollte nur ins trockene zurück und das so schnell wie Möglich. Sie streckte sich etwas und schaute in Richtung lager. Sie fragte sich ob irgendwas interessantes passieren wird.
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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   Sa Mai 02, 2015 8:28 pm

Schatten
Eine ganze Weile saß er noch geduldig und regungslos auf dem Ast, beobachtete das Geschehen unter sich und hatte die Ohren aufmerksam gespitzt. Dann endlich schien sich die andere Katze zu entfernen.
Schatten blickte ihr noch einige Momente her, bis er sich sicher war, dass sie nicht mehr mitbekommen konnte, was sich gleich hier abspielen würde und widmete sich dann wieder der hellbraunen Kätzin, die anscheinend den Namen Lärchenklang trug.
Sie war jetzt zwar einige Schwanzlängen von ihm entfernt, doch es war ein Kinderspiel, sie auf der weißen Schneedecke auszumachen.
Lärchenklang fiel auf wie ein bunter Hund und sehr vorsichtig oder aufmerksam ging sie auch nicht gerade vor. Der Kater sprang leichtfüßig vom Ast zu Ast und verringerte die Entfernung zwischen ihnen, bis er wieder dicht bei ihr war.
Schatten sprang auf einen niedrigen Ast, vergewisserte sich ein letztes Mal, dass sich niemand in der Nähe von ihnen aufhielt und spannte seine Muskeln an.
Seine gelben Augen blitzten kurz auf, bevor er absprang und genau auf dem Rücken der hellbraunen Kätzin landete.
Er hielt die Kriegerin mit einem geradezu eisernen Griff fest und nagelte sie mit seinen Pfoten zu Boden.
Der Streuner drückte seine spitze Kralle an die Kehle der Kätzin und bohrte sie in ihr Fleisch hinein, jedoch nicht allzu fest.
»Hast du Angst vor dem Tod?«, fragte er sie melodisch und wisperte die Worte mit seiner tiefen, aber schönen Stimme leise in ihr Ohr hinein.
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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   Sa Mai 02, 2015 10:50 pm

Lärchenklang

Sie ahnte nicht, was gleich passieren würde. Gelassen begann sie einfach die Maus so zu vergraben, dass sie die Beute später wieder finden konnte. Sie fand dann einen abgebrochenen Ast und hob ihn auf. Gerade wollte Lärchenklang das Fundstück auf den Schneehaufen legen, als etwas Schweres auf ihrem Rücken landete. Die Kätzin stieß einen überraschten Schrei aus und versuchte im Schnee halt zu finden, aber sie landete unsanft am Boden und spürte wenig später scharfe Krallen an ihrer Kehle.
Ihr Atem ging ein wenig schneller als sonst und sie versuchte ihren Angreifer zu erkennen. Von ihm ging ein fremder Geruch aus. Er gehörte also zu keinem Clan. Die Worte, die der Fremde ihr in das Ohr flüsterte, brachten sie zum Erzittern. Wenn ihr ehrlich bin... Ja. Aber ich weiß, dass ich dann in den SternenClan komme, da ist es wirklich schön. Miaute sie mühsam. Denn jede Bewegung jagte ihr einen Schmerz durch ihre Kehle. A..a..aber ich bin mir sicher, das wir das auch anders regeln können oder? Wir müssen uns doch nicht gegenseitig umbringen? Oder naja du mich... Die Kälte des Schnees glitt durch ihr Fell und sie musste noch mehr zittern. Du könntest dich auch vorstellen? Ich bin Lärchenklang. Sie sprach einfach das aus, was ihr in den Sinn kam. Vielleicht konnte sie so den Kater ablenken oder ihn umstimmen.
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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   So Mai 03, 2015 12:09 am

Schatten
Er spürte, dass die Flanken der Kätzin sich schneller als normalerweise hoben und senkten. Auch konnte er spüren, wie ihr Körper immer wieder erbebte. Sie zitterte, hatte Angst.
Schattens Augen verengten sich zu gelben, schmalen Schlitzen, als sie anfing, über den SternenClan zu sprechen. Er hatte bereits mitbekommen, dass die Clans Tote anbeteten und auch an sie glaubten.
Gut, besser gesagt an verstorbene Katzen. Angeblich würde jede Katze der sechs Clans in den so genannten SternenClan kommen wenn sie starb und dort zusammen mit ihren Vorfahren in den heiligen Jagdgründen jagen und über seine ehemaligen Clan-Gefährten wachen.
So jedenfalls kannte er die Legende - doch er selbst glaubte nicht daran.
Wieso sollte er auch?
Er ging jedenfalls nicht weiter darauf ein und antwortete ihr in diesem Punkt auch nicht, denn es war belanglos für ihn. Trotzdem spürte er einen kleinen Stich in seinem Herzem, während er darüber nachdachte.
Wahrscheinlich lag es daran, dass er so etwas nie gekannt hatte und gerne damit aufgewachsen wäre, mit dem Wissen, dass man keine Angst zu haben braucht. Keine Angst vor dem, was passiert, wenn der letzte Ton des Lebenslieds gespielt wird und man sich komplett in Sicherheit wiegen kann.
»Mein Name tut nichts zur Sache«, meinte Schatten nur mit seiner kalten Stimme und peitschte mit dem Schweif.
Alles Andere, was sie sagte, ignorierte und beachtete er nicht weiter. Er wollte von dieser Kätzin unter keinen Umständen in ein Gespräch verwickelt werden, denn das würde ihn nur von den eigentlichen Tatsachen ablenken.
Sein Griff war weiterhin eisern und fest, doch er verstärkte den Druck auf ihre Kehle nicht und wusste selbst nicht, wieso.
Schatten sollte sie töten. Hier. Jetzt.
Er hatte keine Verwendung für dieses naive Kätzchen und trotzdem beendete er ihr Leben nicht auf der Stelle, wie er es bei all den Anderen gemacht hatte.
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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   So Mai 03, 2015 2:09 pm

Lärchenklang

Die Verzweiflung in ihr wurde immer größer. Dieser Kater schien nicht wirklich darauf einzugehen. W-was mach ich den jetzt? E-er klingt so als würde er mich wirklich töten! Sie konnte nicht anders. Leichte Tränen stiegen in ihre Augen und sie begann etwas zu schniefen, da ihre Nase dadurch feucht wurde. D-doch ich würde gerne wissen, wer ... wer mich getötet hat. Denn du ... du scheinst ja entschlossen zu sein. Ihre Stimme zitterte und ihre Schnurrhaare begannen zu beben. Oh, SternenClan! Sie wollte doch nur jagen. Warum musste es ausgerechnet sie treffen, wo sie doch eigentlich nie gerne kämpfte und immer friedlich war. Ich bin mir sicher.. du.. du hat deine Gründe das hier zu tun. Aber kannst du nicht einmal ... einmal jemanden leben lassen? Ich.. ich habe dir ja gar nichts getan. Ich war doch nur hier und habe gejagt.
Ihre Worte wurden immer schneller, bis sie alle fast verschluckte. Alles was sie jetzt wollte war ihr Leben zu retten und das ohne kämpfen zu müssen. Denn würde sie kämpfen, würde sie erst recht verlieren. Wie sie es in jedem Kampf tat. Wieso war sie den sonst gerade erst einmal zur Kriegerin geworden. Langsam merkte sie, wie ihr die Luft aus ging, denn der Kater auf ihr war gar nicht so leicht und Lärchenklang wagte es auch kaum zu atmen, solange die Krallen an ihrer Kehle lagen. Sie zählte die Sekunden und schloss die Augen. M-mach es wenigstens schnell! , miaute sie flehend.
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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   So Mai 03, 2015 6:47 pm

Schatten
Schatten missbilligte es sehr, als sie jetzt auch noch anfing, zu weinen. Diese Kätzin war wirklich schwach. Wie sollte sie in dieser harten Welt nur lange überleben?
Nun gut, das ging ihn ja nichts an. Und außerdem würde ihr Herz gleich sowieso zum letzten Mal schlagen. Der Kater drückte die Kralle noch ein wenig tiefer in ihre Kehle, sodass der erste Tropfen Blut floss.. und zögerte dann wieder, wofür er sich am liebsten geohrfeigt hätte.
Was war nur los mit ihm?
Als sie meinte, er wäre entschlossen, musste er innerlich den Kopf schütteln. Nein, er war ganz und gar nicht entschlossen, wie er es sonst immer war. Doch von außen hin war Schatten für alle immer noch der kalte, entschlossene Kater, der wusste, was er wollte. Doch diesmal stimmte das nicht.
Er hörte ihr nur noch mit halbem Ohr zu und hatte nicht vor, auch nur irgendwas zu antworten.
Der Geruch ihres Blutes berauschte seine Sinne und ließ seine Pfoten prickeln, aber er tat es trotzdem nicht. Er tötete Lärchenklang nicht und war sich selbst nicht bewusst, warum.
Aber Tatsache war, dass Schatten sie aus irgendeinem Grund nicht töten konnte und würde. Und solange er sich da sicher war, gab es für ihn keinen Grund mehr, diese Kriegerin hier weiterhin festzuhalten. So wie einige Andere, die er kannte, erfreute er sich nicht an dem Leid anderer - er tötete nur gerne.
Der Kater zögerte nicht mehr, sondern nahm die Kralle von ihrer Kehle und lockerte auch seinen Griff. Mit angelegten Ohren ließ er sie frei und hechtete mit einem sehr schnellen Tempo wieder zurück in die Bäume. Lautlos und flink kletterte er wieder einen Baum hinauf, sprang von Ast zu Ast, entfernte sich von der Kätzin und war so schnell weg, wie er auch gekommen war.
Schatten fauchte in sich hinein und wollte die Begegnung mit Lärchenklang am liebsten sofort vergessen. Er wusste, dass er sich von ihr fernhalten musste, denn.. diese Kätzin machte ihn aus irgendeinem Grund schwach. Und schwach sein war keine Option.
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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   So Mai 03, 2015 8:41 pm

Lärchenklang

Wieder sprach dieser Kater kein Wort. Gab ihr auf keine ihrer Fragen eine Antwort. Die Kätzin hatte die Augen fest zusammen gepresst und dadurch konnte sie die Gerüche um sich herum stärker wahrnehmen. Von ihrem Angreifer ging ein wilder und doch guter Geruch aus. Aber genauso konnte sie so viel Blut und Tod an ihm riechen. Er war wohl ein Mörder, jemand der gerne tötete. Das war sich Lärchenklang bewusst. Jedoch lebte sie noch aus irgendeinen Grund. Noch hatte er sie nicht getötet. War das ein gutes Zeichen? Sie vermochte es nicht zu sagen. Die Angst aber steckte noch immer in ihr. Zerrte an ihren Nerven und unbewusst grub sie die Krallen in den Schnee.
Bitte mache es schnell! Ich will nicht leiden! Da sie die Augen fest zusammen gepresst hatte, wusste sie nicht was um sie herum geschah. Vielleicht hat Kristallstern mich ja gehört! Vielleicht kommt sie und rettet mich! Aber nein, sie hat doch gesagt, das sie zurück ins Lager geht. Sie sind bestimmt schon alle weg. Und ich muss hier sein. Alleine. Aber ich kann ihm nicht böse sein. Ich bin mir sicher, er hat seine Gründe. Vielleicht wurde er ja früher schlecht behandelt? Er hat keinen Clan. Niemand der sich um ihn kümmert. Am Ende braucht er jemanden der sich um ihn kümmert? Ich... ich will ihm helfen. Aber wenn ich tot bin kann ich das nicht. Langsam öffnete Lärchenklang wieder ihre Augen. Sie musste einen Weg finden um hier raus zu kommen. Gerade wollte sie sich aufstemmen und ihn versuchen abzuwerfen, das sich die Krallen tiefer in ihre Kehle bohrten. Sie keuchte auf und wurde wieder ganz ruhig. Hat er gewusst was ich vor habe? Sie wimmerte leicht. Doch mit einem Mal verschwand das Gewicht von ihrem Körper und sie konnte sehen wie ein schwarzer Schatten in die Bäume verschwand. Er sieht aus wie ein einsamer Schatten. , dachte sie.
Langsam realisierte sie, dass sie noch am Leben war. Du hat mich nicht getötet!, murmelte sie leise und setzte sich zitternd auf. Wieso? Sie holte tief Luft und sah wie ein paar Tropfen Blut auf den Schnee trafen. Es gab ein skuriles Bild ab. Warte!, rief sie und blickte in die Bäume. Bitte Fremder warte! Sag mir warum du mich verschont hast?!
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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   Di Mai 05, 2015 11:13 pm

Schatten
Der Kater entfernte sich langsam immer weiter von ihr und bewegte sich leichtfüßig auf den Ästen fort, als er plötzlich innehielt - die Kätzin rief nach ihm. Er spitzte die Ohren und wandte seinen Kopf in die Richtung, aus der ihre Stimme kam. Mit gespitzten Ohren lauschte er ihren Worten, die durch den Wald hallten und wartete ab.
Diese Kriegerin musste wirklich lebensmüde sein. Man fragte denjenigen, der einen fast getötet hätte, doch nicht nach dem Grund, warum er es letztendlich doch nicht getan hatte? Das war völlig absurd. Schatten seufzte und kniff die Augen zusammen.
Er sollte Lärchenklang einfach ignorieren. Das wäre wohl das Beste gewesen. Auf ihre Frage konnte der Streuner ihr sowieso keine Antwort geben - er wusste es ja selbst nicht einmal. Doch irgendetwas trieb ihn dazu, nicht einfach zu verschwinden, und dafür verfluchte er sich selbst innerlich.
Schatten peitschte einmal kurz mit dem Schweif, bevor er einen Satz nach dem Anderen wieder in Richtung der Kätzin machte.
Was tat er da eigentlich?
Er hatte keinen Nutzen mehr für diese Kriegerin. Sie war ihm egal. Oder?
Wenn das wirklich so war, warum machte er dann nicht einfach kehrt? Er schuldete ihr keine Antworten auf die Fragen, die er selbst nicht einmal beantworten konnte.
Aber gut.. vielleicht würde die Sache ja noch interessant werden. Also bewegte er sich immer weiter auf Lärchenklang zu, bis er sie bereits sehen konnte und setzte sich dann hin. Mit schief gelegten Kopf betrachtete er sie von seinem hohen Ast aus eingiebig mit seinen gelben Augen.
»Wieso verlangst du, das zu wissen? Reicht dir die Tatsache nicht, dass ich dein Leben überhaupt verschont habe?«
Seine tiefe, volle Stimme hallte kräftig durch den Wald. Schatten blieb jedoch nicht auf dem Ast sitzen, sondern wechselte seine Position sofort, nachdem er diese Worte ausgesprochen hatte. Der Kater wollte nicht von ihr entdeckt werden, denn wenn nötig hätte er das Überraschungsmoment dann auf seiner sicheren Seite.
Von einem anderen Ast aus sah er sie eindringlich an, verfolgte jede ihrer Bewegungen genaustens und verschmolz mit der Dunkelheit. Nur seine gelben Augen hätten jetzt noch seinen Standort verraten können.
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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   Mi Mai 06, 2015 6:18 pm

Lärchenklang

Sie rief erneut nach ihm. Aber das war nicht leicht, wenn man keinen Namen kannte. Namen konnten einem manchmal so viel verraten. Unsicher sah sie hoch in die Bäume und dann auf den Schnee. Jedoch konnte sie ihn nirgendswo entdecken. Eigentlich hatte die Kriegerin nicht einmal etwas Hoffnung, dass er zurück kommen würde. Warum hatte sie das überhaupt geglaubt. War es dieser kurze Moment gewesen, wo sie ihn gesehen hatte?
Ihr Atem ging noch etwas stockend, da sie noch immer leichte Angst hatte. Er hat mich schon einmal leben lassen, er wird mich nicht töten. Denn sonst hätte er es schon längst getan. Sie war so in Gedanken abgerutscht, dass sie gar nicht bemerkt hatte, wie er zurück gekommen war. Die Kriegerin zuckte zusammen und richtete ihre Augen auf den Baum. Doch er schien mit dem Schatten eins geworden zu sein, denn sie konnte ihn nirgendswo entdecken. Ich verlange nicht, ich wollte es nur wissen. Denn du scheinst mir nicht einfach jeden zu verschonen. Sie versuchte stark zu klingen, konnte aber nicht verhindern, dass ihre Stimme dann doch leicht zitterte. Doch das war, doch nur verständlich, immerhin hatte man sie gerade fast getötet.
Kannst du mir denn nicht deinen Namen nennen? Dann weiß ich jetzt wer mich verschont hat. Du hast ein gutes Herz. Auch wenn es am Anfang nicht so schien. Ihre Augen glänzten leicht und ihre Schnurrhaare zitterten. Ob vor Kälte oder Aufregung, konnte sie im Moment selbst nicht sagen. Der Schnee biss in ihr Fell und zerrte an ihr, als wolle ihr noch das letzte bisschen Mut nehmen, was sie hatte. Kannst du dich denn nicht zeigen? Du würdest doch jeden Kampf gewinnen. Da brauchst du dich nicht verstecken. Lärchenklang wusste um ihre Schwäche und versteckte diese auch nicht. Was manchmal wohl ziemlich unüberlegt von ihr war. Aber so war sie eben. Naiv.
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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   Fr Mai 08, 2015 11:50 pm

Schatten
Er verfolgte jede ihrer Bewegungen mit und hörte ihr mit gespitzten Ohren zu. Er musste nicken, als sie meinte, er würde anscheinend nicht jeden verschonen.
Richtig.
Eigentlich verschonte er niemanden. Was ihn dazu gebracht hatte, diese schwache Kätzin am Leben zu lassen, war ihm selbst ein Rätsel. Einerseits wollte er so schnell wie möglich von hier verschwinden, denn sie hatte eine Wirkung auf ihn, die ihn schwach machte.
Andererseits aber wollte der Kater auch herausfinden, woran das lag und warum er so gehandelt hatte, wie er es nun mal hatte.
Als sie sein 'gutes Herz' erwähnte, zeigte sich keinerlei Regung auf seiner Miene. Nein, er zweifelte sehr stark daran, dass er das besaß und beschloss, so zu tun, als hätte sie das nie gesagt.
Schatten hörte Lärchenklang bis zum Ende zu und legte den Kopf leicht schief.
Eine sehr lange Weile tat sich nichts. Er saß einfach nur regunglos auf dem Ast und dachte nach, wobei er die Kätzin nicht aus den Augen ließ.
Er sollte wirklich verschwinden.
Jetzt hatte er die Chance dazu.
Doch irgendetwas hielt ihn davon ab, das nicht einfach zu tun, und er wusste nicht, was das war. Auch wenn er es für unklug hielt, sich ihr zu zeigen oder sogar seinen Namen zu nennen, zog er es ernsthaft in Erwägung.
Auch, wenn Schatten - wie vorhin bereits von der Kriegerin erwähnt - jeden Kampf mit ihr gewinnen würde. Daran bestand kein Zweifel, so schwach, wie sie war.
Nein, ihm ging es mehr darum, dass andere Katzen des WolkenClans ihn dabei entdecken könnten, wie er mit Lärchenklang redete und ihn zu Recht als bedrohliche Gefahr auffassen.
Nun, im Nachhinein hatten diese ganzen Gedankengänge nichts gebracht, denn Schatten kletterte schlussendlich auf einen niedrigeren Ast und sprang völlig lautlos und auch leichtfüßig auf den Laubboden.
Der Streuner setzte sich im Schatten des Baumes hin und behielt eine ziemlich große Distanz zu der Kätzin aufrecht. Er durchbohrte sie mit seinen gelben Augen, sah sie kalt und auch abweisend an.
»Man nennt mich Schatten.«
Er war ziemlich gespannt, auf was das Ganze hinauslaufen würde und beobachtete sie aufmerksam, bereit, sich jederzeit zu wehren.
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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   Di Mai 12, 2015 5:33 pm

Lärchenklang

Unruhig lauschte sie eine Weile dem wilden Rauschen ihres eigenen Blutes. Sie war aufgeregt und hatte auch leichte Angst. Aber irgendetwas sagte ihr, dass dieser Kater sie heute nicht töten würde. Sie konnte es ja herausfordern. Was sie natürlich schon die ganze Zeit tat. Wieder konnte die Kriegerin die Gefahr vor ihren Augen nicht wirklich erkennen, wollte sich davor verschließen und auch nicht wahrhaben. Diese Welt war eine gute Welt. Dort gab es keine Mörder, keine Kämpfe. Das war alles nur eine Lüge, aber Lärchenklang glaubte tief in ihr drinnen daran. Sie wollte glauben. Hoffen.
Die Bäume über ihr raschelten und sie zuckten leicht zusammen, aber noch geschah nichts. Noch war keine Antwort von dem Streuner zu hören und auch hatte sie seinen Namen nicht erfahren. ~Ist er denn schon wieder fort? Was sagt mir, dass er wirklich noch dort oben ist und meinen Worten lauscht? Er könnte sich doch schon längst umgedreht haben.~ Irgendetwas in ihr, sagte ihr , dass der Fremde nicht einfach gehen würde. Und sie hatte recht, denn wenig später sprang ein schwarzer Schatten aus den Bäumen und landete etwas entfernt vor ihr. Da war er also. Der Kater, der an diesem verschneiten Tag entschieden hatte, sie nicht zu töten. Mörder aber auch Held. Ein Held in den Augen von Lärchenklang. Unsicher blickte sie in diese gefährlichen Augen. Und lauschte wachsam seinen wenigen Worten. Schatten also! Dieser Name passt zu dir! Die Augen der Kriegerin begannen leicht zu leuchten. Wenn du auf den Baum springst, sieht du wirklich so aus! Ihre Stimme klang so kindlich, wenn man sie mit dem von dem Kater verglich. Woher kommst du, Schatten? Sie genoss den Klang seines Namens. Er war schön. Passend. Passend für jemanden wie ihn.
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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   Di Mai 19, 2015 3:35 pm

Schatten
Aufmerksam sah er die Kätzin an und hörte ihr mit aufgestellten Ohren zu. Ja, das hatten schon viele zu ihm gesagt. Nun, er fand es übrigens ziemlich komisch, dass die Stimme von Lärchenklang so kindlich und auch naiv klang.
Er überlegte kurz, als sie ihn fragte, woher er kam.
War es diese Clan-Katze wirklich wert, das zu wissen? Wieso sollte er es ihr überhaupt erzählen? Er sah keine Gründe dafür, aber fand auch keine, wieso er es ihr verschweigen sollte.
»Weit weg von hier im Westen gibt es einen sehr dichten und auch dunklen Wald. Die Kiefern sind sehr hoch und so dicht, sodass kaum ein einzelner Lichtstrahl den Boden erreicht.«
Seine Stimme klang schön, aber auch kalt, während er ihr von seinem Heimatort erzählte und legte den Kopf leicht schief.
Der Wald der Clans war nichts im Vergleich zu seinem Heimatwald doch er konnte nicht behaupten, dass er ihn sonderlich vermisste, denn es hingen so viele Erinnerungen daran, die teilweise nicht gerade sehr schön waren.
Er behielt die Distanz zu Lärchenklang weiterhin aufrecht und durchbohrte sie mit seinen gelben, kalt glänzenden Augen.
Beim genauen Betrachten bemerkte man, dass sie wirklich sehr naiv und nicht leicht in ihrem Glauben zu erschüttern war. Allein wenn man ihr genau in die Augen sah oder auf ihren Klang der Stimme hörte, konnte man das ziemlich schnell herausfinden.
Schatten hatte eigentlich nicht vor, sich mit dieser Kätzin zu unterhalten, aber tat es letztendlich trotzdem.
»Warum wolltest du mich noch einmal sehen? Hast du keine Angst davor, dass ich dein Leben hier und jetzt beenden könnte?«
Diese Frage hatte er sich schon die ganze Zeit gestellt, wobei er bereits eine Vermutung hatte, was die Antwort auf seine Frage war.
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BeitragThema: Re: Die alte Eiche   Di Mai 19, 2015 5:54 pm

[Lärchenklang]

Der fremde Streuner faszinierte sie auf eine unbekannte weise. Doch das machte ihr keine Sorgen. Sie dachte nicht einmal, dass das etwas Schlimmes war. Für sie gab es nichts Schlimmes oder Falsches. Wachsam lauschte sie seinen Worten. Wie er da so von dem Ort erzählte, von dem er kam. Seine Stimme schien sie wirklich dort hinzubringen und sie konnte sich die Kiefern gut vorstellen. Wie sie da so vor ihr ragten hoch in den Himmel und alles Licht versperrten. Sie stellte sich das alles wunderschön und furchteinflößend zugleich vor. Bestimmt war er nur deswegen so kalt und so grausam. Denn wenn man in diesem Wald kaum Licht sah, musste man doch einen dunklen Fleck im Herzen haben. Aber diesen Fleck konnte man doch bestimmt, leicht wieder los werden. Lärchelklang bewegte sich dann leicht um sich anders nieder zu setzten, denn sie merkte, wie die Kälte immer mehr in ihr Fell drang. Ich mag keine Blattleere, da ist es immer so kalt und so trostlos. , dachte sie sich und ihre Ohren zuckten leicht, als Schatten sie noch etwas fragte. Natürlich hab ich Angst. Aber du hast mich vorhin nicht getötet, also glaube ich, dass du es auch jetzt nicht machen wirst. Und ... und ich bin mir sicher, das du keinen Spaß daran hast. Immerhin ist ein Leben etwas Wertvolles. Bei den letzten Worten, senkte sie leicht den Kopf und blickte auf ihre Pfoten. Jetzt hielt er sie bestimmt ganz für verrückt. Und du hast mir doch auch jetzt deinen Namen verraten, also wäre es nicht mehr ganz so schlimm, falls ... falls du es dir noch anders überlegst. Aber sie hoffte wirklich, dass er das nicht tat. Denn sie wollte leben und irgendwie mehr über ihn erfahren. Sie war selbstlos wie eh und je.
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